Bergisches Digitalwerk
Webdesign5 Min. Lesezeit·2. Juni 2026

Karriereseite oder Kontaktformular — warum du keine Bewerber bekommst.

Viele Unternehmen schalten eine Stellenanzeige auf Instagram und schicken Interessenten dann auf ein allgemeines Kontaktformular. Wer das tut, verliert Bewerber bevor sie überhaupt angefangen haben.

Eine Stelle auf Instagram ausschreiben, Interessenten auf die Website schicken, dort steht: 'Bewerbungen bitte an info@...' — das ist wie eine offene Tür die trotzdem zugesperrt ist. Wer so rekrutiert, wundert sich zu Recht warum kaum Bewerbungen ankommen.

60 %
der Bewerber brechen ab wenn der Prozess zu kompliziert ist
Quelle: Glassdoor
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Fachkräfte bewerben sich direkt über das Smartphone
Mobile-first auch beim Recruiting
mehr qualifizierte Bewerbungen mit eigener Karriereseite
gegenüber reiner E-Mail-Anfrage

Das eigentliche Problem: Zu viele Schritte

Instagram-Post → Profil → Link in Bio → Website → irgendwo Karriere finden → zur Kontaktseite → Formular ausfüllen → E-Mail-Client öffnen → Unterlagen suchen → absenden. Das sind acht Schritte. Bei jedem davon springen Bewerber ab — besonders die, die gerade spontan auf dem Handy scrollen und eigentlich interessiert gewesen wären.

Die goldene Regel

Von der Stellenanzeige zur abgesendeten Bewerbung: maximal zwei Klicks. Alles darüber kostet dich Bewerber die du nie zu Gesicht bekommst.

Was eine echte Karriereseite leistet

Eine gute Karriereseite macht drei Dinge: Sie zeigt wie es ist bei dir zu arbeiten — Team, Atmosphäre, konkrete Benefits. Sie erklärt klar was du suchst. Und sie macht das Absenden so einfach wie möglich: Name, Telefonnummer, kurze Nachricht — fertig. Kein Lebenslauf-Upload, kein E-Mail-Client. Direkt im Browser.

Was Bewerber wirklich wissen wollen

  • Wie ist das Team? Gibt es echte Fotos von echten Menschen?
  • Was zahlt ihr konkret — oder zumindest eine realistische Spanne?
  • Vollzeit oder Teilzeit? Befristet oder unbefristet?
  • Wie läuft der Bewerbungsprozess ab und wann kommt eine Antwort?
  • Warum sollte ich zu euch und nicht zur Konkurrenz?

Das alles beantwortet ein 'Schick uns deine Unterlagen an info@...' nicht. Eine eigene Karriereseite kann das — und schafft gleichzeitig Vertrauen, bevor der erste Kontakt stattgefunden hat.

Du bewirbst dich bei deinen Bewerbern genauso wie sie sich bei dir bewerben. Die Karriereseite ist dein Bewerbungsschreiben.

Wann lohnt sich eine eigene Karriereseite?

Wenn du regelmäßig Stellen ausschreibst oder Fachkräftemangel ein echtes Problem für dich ist, rechnet sich eine gute Karriereseite schnell. Eine einzige qualifizierte Einstellung mehr pro Jahr — die du sonst durch einen Headhunter für 15–20 % des Jahresgehalts bezahlt hättest — deckt die Kosten mehrfach. Und die Seite steht danach dauerhaft.

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